14 Antworten

  1. Norbert
    25. August 2015

    Alter, ganz ehrlich, wenn ich das lese bekomme ich Brechreiz. Du glaubst in dem Bereich ein Checker de Luxe zu sein und hast von Tuten und Blasen keine Ahnung. Weil es gerade in ist auf den Banken rumzuhacken kleben Dir wahrscheinlich weitere Nixblicker an den Lippen.
    Schon alleine wegen den Kosten und dem Datenschutzthema wird payDirekt den Markt verändern (ich will bewusst nicht sagen aufmischen – aber vielleicht auch das).
    Ja, die Banken in Deutschland kommen 10 Jahre zu spät. Aber sie kommen. In den Niederlanden haben die Banken ein ähnliches System vor 10 Jahren aufgebaut und paypal hat dort KEINEN Marktanteil.

    Bei Paydirekt zahlt mal gerade mal die halben Kosten wie bei Paypal und paypal kann hier auch in keinen Preiskampf gehen, da der Preis der bei payDirekt angesetzt wird bei paypal schon die Zahlungsausfallquote ist. Bei payDirekt wird dies nicht der Fall sein da Zahlungen direkt am Konto disponiert werden.

    Und das Geschrei in Deutschland ist doch so groß wegen der Datensicherheit. Bei payDirekt bleiben die Daten da wo sie hingehören, bei der Bank. Du weißt wahrscheinlich nicht mal dass jeder Händler bei paypal mit den AGB unterschreibt dass paypal die Daten der Käufer weiterverkaufen darf.

    Wie heißt es so schön – „Unwissenheit schützt vor Strage nicht…“ – Blindheit auch nicht. Gut dass Du anscheinend zu dem Thema unwissend und blind bist und einfach zur Blödsinn laberst

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    • Hanno Bender
      25. August 2015

      Ok, wer austeilt sollte auch einstecken können. Insofern nehme ich den Brechreiz mal nicht persönlich, „Alter“.
      Zum Thema Kosten blogge ich beizeiten mal etwas, Arbeitstitel „Paydirekts Pricing Problem“. Was man da so bislang hört und auf besagten Präsentationen sieht, lockt wohl bislang kaum einen Händler (und auch keine Airline) hinter dem Ofen hervor, oder? Offen kommuniziert wird ja nicht. Das Kartellamt macht den Banken das Pricing freilich auch nicht gerade leicht. Fakt ist: Das wird eine Hürde und scheint bis dato aus Händlersicht nicht wirklich (Sofort) konkurrenzfähig zu sein.
      Zum Thema Datenschutz: Ich glaube nicht, dass dies für Kunden wirklich eine große Rolle spielt. Zwar betont jeder auf Nachfrage, wie wichtig ihm Datenschutz ist – und postet dann bei Facebook Bildchen oder vertraut PIN und TAN der Konkurrenz an. Ein Argument, das IMHO eher auf Power-Point-Präsentationen in Banktürmen zieht.
      Im Übrigen steht hier sehr genau, was in den PayPal-AGB beim Thema „Daten an Dritte“ geht (Nr. 6). Das lässt viel zu, taugt aber nicht zum Bange machen oder Schauermärchen erzählen.
      Zu iDEAL: Richtig, die Banken in den Niederlanden haben 2005 mit iDEAL angefangen. 2005 da erzählte noch jeder „E-Commerce funktioniert nur bei Büchern und CDs, aber nicht bei Schuhen und Klammotten. Anprobieren wollen die Leute im Laden“. Seit 2005 hat sich der Onlinehandel 15mal neu erfunden und zB mobilisiert. Darüber hinaus gibt es in den Niederlanden auch nicht wie hierzulande mehr als 2.000 Banken in drei Institutsgruppen (auch nicht im eps-Land Österreich). Der Vergleich ist also ambitioniert.
      Ich gönne und wünsche Paydirekt den Erfolg, das hatte ich eigentlich auch versucht, deutlich zu machen. Allein mir fehlt bislang der Glaube – auch wegen der Erfahrungen mit Girogo und Giropay sowie einem bankunabhängigen, jüngeren Versuch mit viel Geld und Willen, ein Payment-Verfahren aus dem Nichts zu starten. Auch da sah man das Thema „Datenschutz“ und „Kosten“ als die großen Pfunde an, mit denen man wuchern wollte. Vielleicht haben die Banken aber tatsächlich (immer noch) den großen Vertrauensvorschuss beim Kunden und der Handel muss oder will am Ende mitziehen und Henne und Ei finden glücklich zueinander. Ich bin gespannt und lasse mich gern eines Besseren belehren. Aber bitte nur „de Luxe“! 🙂

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      • Udo
        15. August 2016

        Norbert ist (oder war) sicher ein unzufriedener Bankangestellte/manager 😉

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  2. Faruk
    12. November 2015

    Guten Tag,

    ganz nach dem Motto „konstruktive Kritik führt meistens zu Verbesserung“ habe ich am Artikel nichts auszusetzen.

    Ich als Bank-Mitarbeiter glaube, dass der Antritt und der eingeschlagene Weg richtig und auch wichtig ist. Aber: Ich tue mich schwer daran zu glauben, dass das ganze ein Erfolg wird. Denn: Zu viele unterschiedliche Interessen, viele Verbände, viele Hierarchieebenen etc., gepaart mit (aus meiner Sicht) zu wenig Kundensicht.

    Ich wünsche PayDirekt alles gute, es wird sicher nicht einfach! Vieles hängt davon ab, ob die Banken die Kunden und Händler wirklich überzeugen können.

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  3. Peters
    17. November 2015

    Man kann den Eindruck gewinnen, paydirekt möchte keine Händler haben!

    Ich habe 3 unserer „Hausbanken“ per E-Mail angefragt. Das Ergebnis ist gleich Null.

    – Consorsbank: möchte keine Händler, nur Privatpersonen (wer soll das Verstehen?)
    – Comdirect: man solle sich doch an paydirekt wenden
    – Hypovereinsbank: Antwort war sehr allgemein und ein Link zu paydirekt

    Auch die Hotline von paydirekt war nicht in der Lage Fragen zu beantworten. Zuerst sollte ich doch bitte den 15 Seiten Händler Antrag ausfüllen. Und das geht nicht einmal mit dem Computer, sondern ausdrucken und mit einem Stift ausfüllen.

    Wie ist dann erst der Support, wenn problem auftauchen. Ich möchte nicht daran denken liebe Banker.

    Somit habe ich nach mehreren Tagen keine genauen Informationen und keine Konditionen.

    Reply

    • Cbartschffm
      18. November 2015

      Wenn ich als Händler zu einer Bank gehe, die nur Privatkundengeschäft macht, muss ich mich aber auch nicht wundern, dass die keine Firmenkundenangebote für paydirekt haben, oder?
      Ich gehe ja auch nicht zu einem Spezialinstitut für Firmenkunden (Factorer oder was) und beschwere mich, dass die keine Privatkundengirokonten anbieten?

      Haben Sie da bloss nicht nachgedacht, oder wollten Sie bewusst trollen, um dann über die doofen Banken zu schimpfen?

      Reply

      • Peters
        18. November 2015

        Jaja die anonymen Schreiber, sich eine einzelne Sache aus dem Kontext rauspicken und dann angreifen, das ist schon fundiert!

        Die von mir angeführten Banken sind nun mal alle auf der Website von paydirekt aufgeführt. Ob für Händler oder Kunden steht dort nicht! Und ich bin kein Hellseher.

        Eine konkrete Antwort und Konditionen habe ich übrigens bis heute nicht erhalten. Im Online-Zeitalter ein no-go.

        Selbst ein Telefonat mit paydirekt änderte daran nichts.

        Vor zwei Wochen waren bei paydirekt 5 Händler namentlich gelistet. Mit dem Slogan „Und es werden täglich mehr“. Heute sind es immer noch 5!

        Das ist Expansion Made in Germany (sorry by paydirekt) – und ich will nicht trollen, nicht über Banken schimpfen und ich habe nachgedacht.

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      • Martin
        19. Februar 2016

        Hänge mich mal an den Beitrag vom November…

        Kann mich nur anschließen, nicht so einfach bei einer der Banken (für Geschäftskunden) die Konditionen zu erfahren. Habe auch mit 3 Banken (andere als Peters) Kontakt aufgenommen, bis jetzt ohne Erfolg. Die meisten Berater wissen nicht Bescheid, es wird „noch nicht“ angeboten oder es soll lange Verhandelt werden. Da ist PayPal noch ein Stück „einfacher“.

        Hat jemand eine Hausbank die da schnell und hilfreich war? Oder kennt jemand einen PSP der zu guten Konditionen paydirekt-Unterstützung anbietet?

        Reply

  4. Rudolf
    19. Februar 2016

    Die Targobank führt die Händler Verhandlungen für die Banken die im BDB zusammen geschlossen sind!

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    • Martin
      20. Februar 2016

      Hällte ich nicht mit gerechnet, danke für den Tipp!

      Die Targobank hat gar keinen ausgeprägten Geschäftskundenbereich…

      Werde Montag mal nachfragen.

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  5. Alex
    30. August 2016

    Würden die Banken „Echtzeitbanking“ anbieten, dann wären Paypal und Co. in Deutschland erst gar nicht so groß geworden. Aber wenn man sich seit 20 Jahren nicht weiterentwickelt, dann muss man halt Lehrgeld zahlen.

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  6. Jürgen Dörschel
    13. August 2017

    Ich bin mit PayPal seit Jahren rundum zufrieden und halte paydirekt schlichtweg für überflüssig. Leider wirbt mein Geldinstitut seit ca. einer Woche überaus aufdringlich für paydirekt, und ein Widerspruch scheint denen nicht zu reichen. Da bekommt man dann kurze Zeit später eine neue Mail in sein elektronisches Postfach und muss erneut widerrufen. TOLL!

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