Marketing als Mysterium

Printwerbung für Paydirekt

Printwerbung im aktuellen SPIEGEL für Paydirekt.

Werbung muss ja bekanntlich dem Fisch stinken und nicht dem Wurm. Dennoch: Ich kapiere es nicht. In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL findet sich eine ganzseitige Werbeanzeige für Paydirekt.

Absender: Die Volksbanken und Raiffeisenbanken Hessen?!. Adressat: Online-Händler, die mit Zahlungsgarantie, „gesicherten Käuferidentitäten, valider Altersprüfung und 100%itgen Schutz Ihrer Transaktionsdaten“ von der Attraktivität des neuen Zahlverfahrens überzeugt werden soll. Der Anzeigentext kommt auf einem iPad- bzw. Tablet-Display daher – ganz schön hintergründig in einer Printausabe, wenn nicht gar ausgefuchst. Wie viele Online-Händler wohl noch die gedruckte Ausgabe des SPIEGEL zur Hand nehmen? Die 1/1-Seite 4c Print kostet mal so rund 60.000 Euro Listenpreis. Wie viele ePayment-Purchase-Decisions damit wohl getriggert werden? Früher nannte man das Streuverluste.

Selbst wenn ein neugierig geworden Händler zum Hörer greift, das Vertriebsdesaster, das ihn bislang erwartet hatte ich hier beschrieben und hier besprochen.

In einem bleiben sich die Akteure rund um Paydirekt damit jedenfalls treu: Es bleibt ein Mysterium, was sie sich bei ihrem Treiben so denken. Insofern darf man gespannt bleiben…

3 Gedanken zu „Marketing als Mysterium

  1. Fast schon bewundernswert diese Sturheit und das Festhalten an einer Schnapsidee. Es bleibt spannend wieviel Geld noch aus dem Fenster geworfen wird. (Zum Glück bin ich kein Volksbankkunde und bezahlenfür diesen „Wahn“)

  2. Pingback: FinTech Podcast #048 – Rückblick Money2020 Europe – Paymentandbanking.com

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